Nuits Indiennes (Indian Nights)
Acordes principales
Descripción
Nuits Indiennes (Indian Nights) von Jean-Louis Scherrer ist ein orientaler Floral-Duft für Damen. 1994 eingeführt, wurde diese Komposition von Nathalie Feisthauer entwickelt. Die Kopfnote ist fruchtig mit Aldehyden, Pfirsich, Mandarine, Zitrone und Bergamotte; das Herz besteht aus Heliotrop, Ylang-Ylang, Flieder, Jasmin, Rose und Talis; die Basisnote wird gebildet von Benzoe, Amber, Tonkabohne, Vanille, Sandelholz, Labdanum, Moschus und Zedernholz.
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Longevidad
Escasa
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Duradera
Muy duradera
Estela
Suave
Moderada
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Género
Femenino
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Unisex
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Precio
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Eine Exfreundin schenkte mir vor über 20 Jahren dieses Parfum, nachdem sie in einer Zeitschrift gelesen hatte, dass es das Parfum der Löwinnen sei 😉 Mit 19 Jahren passte mir dieser Stil nicht; ich trug lieber meine Mango-Duft mit Pfingstrosenform. Nuit Indiennes kam mir zunächst zu stark, doch beim Weitertragen verliebte ich mich endgültig in ambrafte Düfte. Ich habe immer noch die leere Flasche, da man sie heute kaum noch findet und ich nicht weiß, ob sie vom Markt genommen wurde. Heute erinnert sein Duft stark an Shagaf Oud von Swiss Arabian, den ich gerade entdeckt habe.
Eine Exfreundin schenkte mir vor über 20 Jahren dieses Parfum, nachdem sie in einer Zeitschrift gelesen hatte, dass es das Parfum der Frauen mit dem Sternzeichen Löwe sei 😉 Mit 19 Jahren gefiel mir dieser Stil nicht; ich trug lieber meine Mango-Duft mit Pfingstrosenform. Nuit Indiennes kam mir zunächst zu stark, doch beim Weitertragen hörte ich auf, ihn zu hassen, und verliebte mich endgültig in ambrafte Düfte. Ich habe immer noch die leere Flasche, da man sie heute kaum noch findet und ich nicht weiß, ob sie vom Markt genommen wurde. Heute erinnert sein Duft stark an SHAGAF OUD von SWISS ARABIAN, den ich gerade entdeckt habe.
Ich wollte unbedingt mal mit diesem Juwel in Kontakt kommen. Das Konzept, die Flasche, der Werbespot – ein absoluter Traum aus dem Nahen Osten. 1993 als Nuit de Indiennes eingeführt, ist es ein exquisiter ambrafter Floral. Was am meisten auffällt, ist eine erdige, muschige Vanille, die pure Sinnlichkeit ausstrahlt. Zu Beginn verschmelzen zarte zitrische und vanillige Noten (der zitrische Charakter ist eher pudrig als spitz) harmonisch mit Früchten, insbesondere Pfirsich. Mit der Zeit spürt man ohne große Umschweife diesen süßlichen Ambra mit Tönen von Tonkabohne und Heliotrop, die sanft mit Sandelholz und Myrrhe flirtieren. Die Duftnote ist voluptuös, bleibt aber moderat und überfrachtet nicht die Nase. Die Projektion liegt zwischen mittel und mittel-hoch, die Haltbarkeit ist überragend. Im Folgejahr änderte der Name zu Nuit de Scherrer, die Verpackung und einige Flaschendetails wurden angepasst; zumindest bis Anfang der 2000er Jahre scheint keine Reformulierung stattgefunden zu haben. Für Liebhaber von ambraften Florals mit Tonkabohne-Tönen wird dies eine willkommene Überraschung sein. Es hat einen muschigen Unterton, wirkt aber nicht tierisch; die Blüten tragen bei, treten aber erst am Ende richtig hervor. Es fühlt sich auch nicht zu ähnlich zu Shalimar (mit spitzerem Leder und Zitrone) oder Krizia (mit einem orientalischen Aspekt, der eher an Obsession erinnert). Für mich verbindet es sich besser mit Casimir von Chopard, unterscheidet sich aber im Trocknungsverlauf des vanilligen florals. Persönlich bevorzuge ich die Version von Scherrer mit diesem reichen, ambraften floral-vanilligen Abgang.
Ich kannte ihn nicht, aber hier ist ein Fakt: In den Memoiren von La Veneno, einer Ikone der spanischen Transkultur, steht, dass ihr Parfum wortwörtlich “Nuit de Indiennes von Christian Dior” war. Sie erzählte, dass sie nach dem Auftragen sagte: “Die Typen kommen wie Löwen auf mich zu”. Die Signatur hat mich immer gewundert; ich recherchierte und fand nichts im Dior-Katalog. Als ich den Namen ins Französische übersetzte, landete ich hier – die Chronologie passt perfekt. Er steht nun auf meiner Wunschliste 🙂