Courreges in Blue
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Descripción
Courrèges in Blue von Courrèges ist ein floral-aquatisches Damenparfum aus der Familie der floral-aquatischen Düfte. 1983 eingeführt, wurde diese Komposition von dem Parfümeur Edouard Flechier entwickelt. Die Kopfnote besteht aus Ringelblume, Aldehyden, Koriander, Mandarine, Bergamotte und Basilikum; das Herz wird gebildet von schwarzen Johannisbeeren, Pfirsich, Narden, Rose, Pfingstrose, Veilchen, Orangenblüte und Jasmin; während die Basisnoten Eichenmoos, Sandelholz, Patchouli, Zedernholz, Nelken, Amber, Vetiver und Moschus offenbaren.
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Notas clave
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Comunidad
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Estela
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Género
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Precio
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Courrèges In Blue täuscht: Der Name hat nichts mit Blau zu tun, und das Label ‘aquatisch-blumig’ ist irreführend. Es handelt sich um eine dichte, üppige Formel voller pflanzlicher und blumiger Nuancen, die sich ständig zwischen Duftfamilien hin und her bewegt. Sie ist Zypresse, aldehydisch-blumig und roh-aromatisch. Man riecht trockenen und nassen Moos, eine markante Calendula, die bei mir Gänsehaut verursacht (ich vertrage diese fettige Note schlecht), aber auch zitrusige Aldehyde über Holz mit einem Hauch Leder und nassen Blumen. So viele raue Nuancen machen mich krank, aber der Duft ist nicht schlecht. Wenn du Parfums wie L’Loewe oder Hermes Amazona aus den späten Siebzigern magst – grüner, fetter und blumiger als die vorherigen würzigen – dann wirst du diesen lieben. Er ist sehr dicht, eine matte Kompresse aus roher Vegetation und öligen Blumen. Die Ausnahme in der Sport-Linie von Courrèges. Ein voller Duft mit vielen Noten, aber er sagt Tag, nicht Nacht. Für eine gepflegte Frau, die die Morgenstunden damit verbringt, zu sehen, welche Überraschungen der Tag bringt. Angie Dickinson könnte ihn in ‘Vestida para matar’ perfekt tragen.
Courrèges In Blue täuscht: Der Name hat nichts mit Blau zu tun, und das Label ‘aquatisch-floral’ ist irreführend. Es handelt sich um eine dichte, reichhaltige Formel voller pflanzlicher und floraler Nuancen, die sich ständig zwischen Duftfamilien bewegt. Es ist ein Chypre, aldehydisch-floral und mit rohem Aromaten. Man spürt trockenen und nassen Moos, eine bemerkenswerte Calendula, die bei mir Gänsehaut erzeugt (ich vertrage diese fettige Note schlecht), aber auch zitrische Aldehyde über Holz mit Leder-Note und nassen Blumen. Viele rohe Nuancen machen mich krank, aber der Duft ist nicht schlecht. Wenn du Parfums wie L’Loewe oder Hermes Amazona aus den späten Siebzigern magst – grüner, fettiger und floraler als die vorherigen würzigen – dann wirst du diesen lieben. Er ist sehr dicht, eine matte Kompresse aus roher Vegetation und fettigen Blüten. Er ist die Ausnahme in der Sportlinie von Courrèges. Ein voller Duft voller Noten, aber er sagt Tag, nicht Nacht. Für eine gepflegte Frau, die den Morgen verbringt, um zu sehen, welche Überraschungen der Tag bringt. Angie Dickinson könnte ihn perfekt in ‘Vestida para matar’ tragen.
Die Calendula damals sehr im Trend um diesen herb-würzigen Touch zu geben ist das Herzstück dieses achtziger Courrèges. Er öffnet mit Calendula süter Mandarine Basilikum und funkelnden Aldehyden schwebend zwischen fruchtig blumig und würzig. Im Herzen mischt sich Neroli mit Jasmin und Nard in einer perfekten Harmonie. Am Anfang projiziert er stark wird aber nach zwei Stunden leicht; nichts sticht zu sehr hervor alles passt wie ein Puzzle. Der Duft ist am Ende amberig moosig und muschig mit weichen Holztönen. Die Calendula zieht sich durch die ganze Komposition und der Nelkenanzug verleiht den Holznüssen einen rauchigen Hauch. Feine Rosatonen sind vorhanden weniger als im Hermes Amazone doch die Ähnlichkeit ist frappierend. Er erinnert auch an das erste Armani für Damen abgesehen von Ananas und Minze – sie sind nahe Verwandte. Bei mir liegt er nah an der Haut; er projiziert stark beim Auftragen lässt sich aber schnell zurücknehmen und hinterlässt nach vier Stunden nur einen feinen Schweif. Er ist köstlich und lecker. Vielleicht projizieren Armani oder Hermes stärker doch ich liebe ihn trotzdem. Er hat einen evozierenden warmen Charakter. Man muss einfach von der Calendula schwärmen. Gestern sagte meine Schwester er rieche nach Garten und wenn das passiert nachdem man mehrere neue Düfte ausprobiert hat ist das das höchste Kompliment.
Die Flasche mit ihrem Mosaikmuster versprach etwas Aquatisches, doch In Blue ist das genaue Gegenteil: eine rauchige, würzige Frische, die zunächst kalt und distanziert klingt, wie eine unerbittliche Businessfrau. Bald jedoch zeigt sich ihre erotische Seite und evoziert einen Strauß aus Blumen und Vegetation nach einem Frühlingsregen. Es ist ein zurückhaltender Chypre mit herblichen Nuancen, weißen Blüten und Hölzern auf einem Bett aus Eichenmoos. Nie wirkt er wild; die Atmosphäre erwärmt sich mit der Zeit und verwandelt die anfängliche Distanz in eine nahbare Eleganz. Der Verlauf hängt stark von der Haut ab: bei einer Freundin dominieren die Blüten, bei mir sind die Aldehyde und der grün-holzige Charakter präsenter. Ideal für alle, die einen grünen Chypre ohne die üppigen Seifennoten der Klassiker ausprobieren möchten. PS: Die Calendula hat mir unglaublich gut gefallen und ist sehr deutlich zu hören.